Das am 1.1.1994 in Kraft gesetzte Nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA) schuf eine trilaterale Handelszone zwischen USA, Kanada und Mexiko, dass Hindernisse für Handel und Investitionen beseitigte.
Befürworter*innen von NAFTA behaupteten, es würde die mexikanische Wirtschaft anregen und so die undokumentierte Einwanderung von Mexiko in die USA verringern. Jedoch zwangen die US-amerikanischen landwirtschaftlichen Importe viele mexikanische Landarbeiter*innen in die Migration. Zudem errichteten US-Industrien eine große Sonderwirtschaftszone auf der Südseite der Grenze, um von den schwachen Arbeitsrechts- Umwelt- und Sicherheitsregulationen zu profitieren. Dies führte auch zu einer größeren Grenzbevölkerung. NAFTA zwang nicht nur viele Mexikaner*innen nach Norden zu migrieren; es führte auch zu verringerten Löhnen und Arbeitsplatzverlusten unter US-amerikanischen Arbeiter*innen. Beide Realitäten nährten eine zunehmende Welle der Ressentiments gegen Einwanderung in den USA.
Sources
Alejandro Portes. NAFTA and Mexican Immigration. Border Battles: The U.S. Immigration Debates. July 31, 2006. Aufgerufen am: September 12, 2015.
Patricia Fernández-Kelly, Douglas S. Massey. "Borders for whom? The role of NAFTA in Mexico-US migration". The ANNALS of the American academy of political and Social Science. Auflage Volume 610, no. 1. 2007. Seiten 98-118. Aufgerufen am: September 12, 2015.
Additional Resources
Casey Peek, Jose Palafox. "New World Border".
Douglas S. Massey, Jorge Durand, Nolan J. Malone. Beyond Smoke and Mirrors: Mexican Immigration in the Area of Economic Integration. U.S.A.: Rusell Sage Foundation.