2013 als eurokritische Partei gestartet, wandelte sich die AfD in kurzer Zeit zu einer rechtspopulistischen. 2017 wurde sie in den Bundestag gewählt. Damit ist erstmals seit der Zeit des Nationalsozialismus eine offen rechte, in Teilen rechtsextreme Partei im deutschen Bundestag vertreten. Die AfD zeichnet sich durch Rassismus, völkisches Gedankengut, Antisemitismus, Verschwörungstheorien und Feindseligkeit gegenüber etablierten politischen Strukturen und demokratischen Institutionen aus. Die Partei verfolgt aktiv das Ziel, die Gesellschaft zu spalten.
Ursprünglich wurde von den etablierten Parteien von einer "Brandmauer" gegenüber der AfD gesprochen und eine Zusammenarbeit ausgeschlossen. Mittlerweile bröckelt jedoch an vielen Stellen die klare Abgrenzung. In einigen Orten wurde auf kommunaler Ebene bereits mit der AfD zusammengearbeitet.