In den Jahren 2010 und 2011 verschärften die Bundesstaaten Arizona und Alabama ihre Gesetze gegen Menschen ohne Aufenthaltspapiere. Sie kontrollierten stärker und bestraften härter. Dadurch wurde in den USA viel über Einwanderung, Bürgerrechte und das Verständnis von nationaler Identität diskutiert.
2010 und 2011 haben Arizona und Alabama sehr strenge Gesetze gegen Menschen ohne Papiere gemacht. In Arizona gab es das Gesetz SB 1070. Es gab der Polizei das Recht, Menschen bei Kontrollen nach ihren Papieren zu fragen, wenn sie dachten, jemand könnte ohne Erlaubnis im Land sein. Menschen ohne gültige Papiere mussten immer einen Nachweis dabei haben. Viele Leute protestierten, weil sie fanden, das Gesetz führt zu Rassismus und ungerechten Kontrollen. Das oberste Gericht der USA hat später einige Teile des Gesetzes gestoppt, aber die Polizei darf weiterhin bei Verdacht den Aufenthaltsstatus prüfen.
In Alabama wurde 2011 ein noch härteres Gesetz beschlossen, HB 56. Es verlangt, dass Arbeitgeber und Schulen prüfen, ob jemand legal im Land ist. Menschen ohne Papiere dürfen keine öffentlichen Hilfen bekommen, nicht an staatlichen Hochschulen studieren und keine Wohnungen mieten. Auch das Helfen oder Mitnehmen von Menschen ohne Papiere ist verboten. Viele Migrant*innen verließen Alabama, wodurch es weniger Arbeiter*innen in der Landwirtschaft gab.
Diese Gesetze sorgten für viele Diskussionen über Einwanderung, Bürgerrechte und Identität in den USA. Sie führten zu Protesten und zeigten, wie unterschiedlich die Staaten mit Einwanderung umgehen.