Islamisches Kulturzentrum „Park 51“ öffnet in New York
Im Mai 2010 gab es in den USA eine große Diskussion, weil ein islamisches Kulturzentrum zwei Straßen vom Ort der Anschläge vom 11. September gebaut werden sollte.
Viele Menschen und Politiker*innen, wie Sarah Palin und Harry Reid, fanden das Projekt unsensibel gegenüber den Opfern und waren dagegen. In den Medien wurde das Zentrum oft falsch als „Moschee am Ground Zero“ bezeichnet, obwohl dort schon vorher Muslim*innen gebetet hatten und der Ort von Imam Feisal Abdul Rauf geleitet wurde.
Das Zentrum sollte ein Ort für Austausch, Toleranz und Frieden zwischen verschiedenen Religionen sein. Trotzdem waren viele Menschen in den USA dagegen. Umfragen zeigten, dass die Mehrheit das Projekt ablehnte. Es gab viele Proteste und eine starke anti-islamische Stimmung im Land.
Trotzdem setzten sich einige wichtige Personen, wie Bürgermeister Michael Bloomberg und religiöse Gruppen, für das Zentrum ein. Am Ende wurde das Kulturzentrum „Park51“ im September 2011 eröffnet.
Ein Mann mit einem Schild mit der Aufschrift "Unterstützt die Religionsfreiheit" grüßt Passant*innen am Ort der "Ground Zero Mosque"-Kontroverse, einer verlassenen Burlington Coat Factory.
Liyakat Takim. "The Ground Zero Mosque Controversy: Implications for American Islam". Religions. Auflage 2, no. 2. Seiten 132-144. Aufgerufen am: June 17, 2015.