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United States
1907
-
1910
Senatsbericht diskriminiert Ost- und Südeuropäer*innen

Der US-Kongress gründete eine Kommission unter Senator William Dillingham, um die Folgen der vielen Einwanderungen zu untersuchen.

Drei Jahre lang forschte die Kommission und nutzte dabei auch die Ideen der Eugenik. Eugenik ist eine Lehre, die Menschen nach „besser“ und „schlechter“ einteilt und meint, man könne die Gesellschaft durch gezielte Fortpflanzung verbessern. 1911 kam die Kommission zu dem Schluss, dass Einwanderung aus Süd- und Osteuropa eine Gefahr für die USA sei und deshalb eingeschränkt werden sollte. Diese Meinung beruhte auf Vorurteilen und ist heute umstritten. Damals aber fanden viele Menschen die Ergebnisse gut. Die Empfehlungen der Kommission führten dazu, dass in den 1920er Jahren strengere Einwanderungsgesetze beschlossen wurden, die besonders Menschen aus Süd- und Osteuropa benachteiligten.
„Die Böhmen sind von allen Slawen den Westeuropäern am ähnlichsten. Ihr Gehirngewicht soll größer sein als das jedes anderen Volkes in Europa.“
Sources
  1. Dillingham Commission (1907–1910). Aufgerufen am: March 22, 2015.
  2. Lawrence Downes. One Hundred Years of Multitude. New York Times. March 25, 2011. Aufgerufen am: June 16, 2015.