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United States
2005
-
2006
Restriktiver Migrationsgesetzesentwurf verstärkt Massenbewegung

Der „Senssenbrenner Bill“ war ein Gesetzesvorschlag. Er sollte bestimmen, dass Menschen ohne Papiere in den USA eine schwere Straftat begehen. Dieser Vorschlag führte dazu, dass sehr viele Menschen auf die Straße gingen und für die Rechte von Immigrant*innen demonstrierten.

Der Senssenbrenner Bill war ein Gesetzesvorschlag in den USA. Er wollte, dass Menschen ohne Papiere im Land als schwere Verbrecher*innen gelten. Auch Menschen, die ihnen helfen, sollten bestraft werden. Außerdem sollte ein langer Zaun an der Grenze zu Mexiko gebaut werden. Viele Menschen waren dagegen. In vielen Städten protestierten Hunderttausende, zum Beispiel in Los Angeles – dort gingen 500.000 Menschen auf die Straße. Sie wollten zeigen, dass sie für die Rechte von Einwander*innen sind. Das Gesetz wurde am Ende nicht beschlossen. Aber die Proteste waren sehr wichtig und haben gezeigt, dass viele Menschen bessere Regeln für Einwander*innen wollen.
Protest gegen die Verschärfung des Einwanderungsrechts an der University of Washington - Seattle Campus im Frühjahr 2006. University of Washington
Protest gegen die Verschärfung des Einwanderungsrechts an der University of Washington - Seattle Campus im Frühjahr 2006.
Universitätsstudierende versammeln sich in Seattle, Washington, um gegen den Gesetzentwurf H.R. 4437 (oder Sensenbresser Bill) zu protestieren, nachdem er im Repräsentantenhaus verabschiedet wurde. Der restriktive und gegen Menschen ohne Papiere gerichtete Charakter des Gesetzes veranlasste viele zum Protest.
Sources
  1. Immigration Bills Compared. Washington Post. 2005. Aufgerufen am: September 12, 2015.
  2. Teresa Wantanabe, Hector Becerra. 500,000 Pack Streets to Protest Immigration Bills. Los Angeles Times. March 26, 2006. Aufgerufen am: September 12, 2015.