Während der Corona-Pandemie führte die US-Regierung die Regel „Title 42“ ein. Damit konnten Migrant*innen schnell abgeschoben werden, ohne ein Asylverfahren.
Begründet wurde das mit dem Schutz vor COVID-19. Kritiker*innen sagen: Das verstößt gegen internationales Recht.
Etwa 2,8 Millionen Menschen, meist aus Mittelamerika, wurden so abgeschoben – oft in gefährliche Bedingungen in Mexiko.
Obwohl es viel Kritik gab, blieb die Regel bis Mai 2023 in Kraft. Danach führte die US-Regierung neue, ebenfalls strenge Regeln ein, wie das "Asyltransitverbot". Auch diese Maßnahmen werden rechtlich überprüft.