Die puerto-ricanische Gemeinschaft in New York gibt es schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Viele Menschen kamen damals nach dem Spanisch-Amerikanischen Krieg nach New York.
In den späten 1960er Jahren entstand eine Bewegung, die sich mit dem Leben und den Problemen der Puerto-Ricaner*innen in New York beschäftigte. Viele fühlten sich ausgegrenzt und diskriminiert. Künstler*innen, Schriftsteller*innen und Musiker*innen trafen sich in Cafés in Stadtteilen wie der Lower East Side, East Harlem und der South Bronx. Sie nannten sich „Nuyorican“, ein Wort, das New York und Puerto Rico verbindet.
Das Nuyorican Poets Café und das El Museo del Barrio wurden wichtige Orte für diese Bewegung. Dort machten bekannte Persönlichkeiten wie Jesus Colon, Pedro Pietri und Miguel Algarin Kunst, Literatur und Musik. Sie wollten zeigen, wie das Leben der Nuyoricaner*innen ist, und ihre Kultur sichtbar und anerkannt machen.