Der Bilingual Education Act von 1968 war das erste Gesetz in den USA, das Schüler*innen helfen sollte, die noch nicht gut Englisch sprechen.
Nach dem Ende des alten Einwanderungssystems kamen viele Menschen aus Ländern, in denen nicht Englisch gesprochen wird, in die USA. Die Schulen hatten Schwierigkeiten, diesen Kindern zu helfen.
Das Gesetz kam auch nach der Bürgerrechtsbewegung, die für mehr Gerechtigkeit in der Bildung kämpfte. Schulen konnten jetzt Geld vom Staat bekommen, wenn sie Programme für zweisprachigen Unterricht anboten.
Vor allem Chican@- (Menschen in den USA mit mexikanischen Wurzeln) und puerto-ricanische Gemeinschaften setzten sich für bessere Schulen ein. 1968 verließen viele Chican@-Schüler*innen in Los Angeles ihre Klassen, um für mehr Rechte und bessere Bildung zu protestieren (East LA Walkouts).
Das Gesetz von 1968 war ein wichtiger Schritt für zweisprachige Bildung. 2002 wurde die Verantwortung für solche Programme an die einzelnen Bundesstaaten übertragen. Der Kampf für gute Bildung für Schüler*innen, die nicht Englisch als Muttersprache haben, geht aber weiter.