Das Einwanderungsgesetz von 1965, auch Hart-Celler-Act genannt, beendete das alte System, bei dem Menschen aus bestimmten Ländern mehr oder weniger leicht in die USA einwandern durften. Stattdessen gab es nun neue Regeln: Wer besondere Fähigkeiten hatte oder Familie in den USA hatte, konnte leichter einwandern.
Die Bürgerrechtsbewegung, die für Gleichheit kämpfte, half dabei, das alte, ungerechte System abzuschaffen. Das neue Gesetz erlaubte mehr Menschen, in die USA zu kommen: Die Zahl der erlaubten Einwander*innen stieg von 150.000 auf 290.000 pro Jahr.
Durch das Gesetz kamen nun mehr Menschen aus Asien, Lateinamerika, Afrika und Europa in die USA. Das veränderte die Einwanderung und machte die Bevölkerung der USA vielfältiger.