Die imperiale Expansion der USA nach Übersee brachte in den 1890er Jahren neue Migrationsströme in und aus dem Kontinent.
In den 1890er Jahren dehnten die USA ihr Land über den Kontinent hinaus aus und eroberten Gebiete wie Hawaii, Puerto Rico, Guam und die Philippinen. Dadurch kamen neue Menschen in die USA und es gab viele Diskussionen darüber, wer Bürger*in werden darf und wer nicht.
Das höchste Gericht der USA entschied damals, dass die Menschen in den neuen Inselgebieten keine US-Staatsbürger*innen sind. In Hawaii bekamen zwar die meisten Menschen die Staatsbürgerschaft, aber asiatische Arbeiter*innen wurden ausgeschlossen. Viele indigene Menschen in Hawaii wehrten sich gegen die Übernahme, aber Hawaii wurde trotzdem ein Teil der USA.
1959 wurde Hawaii der 50. Bundesstaat der USA. Zu diesem Zeitpunkt waren die meisten Einwohner*innen schon weiße Amerikaner*innen, weil viele von ihnen dorthin gezogen waren. Die indigene Bevölkerung war in der Minderheit.