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United States
1898
Neue Kolonien und Territorien

Die imperiale Expansion der USA nach Übersee brachte in den 1890er Jahren neue Migrationsströme in und aus dem Kontinent.

In den 1890er Jahren dehnten die USA ihr Land über den Kontinent hinaus aus und eroberten Gebiete wie Hawaii, Puerto Rico, Guam und die Philippinen. Dadurch kamen neue Menschen in die USA und es gab viele Diskussionen darüber, wer Bürger*in werden darf und wer nicht. Das höchste Gericht der USA entschied damals, dass die Menschen in den neuen Inselgebieten keine US-Staatsbürger*innen sind. In Hawaii bekamen zwar die meisten Menschen die Staatsbürgerschaft, aber asiatische Arbeiter*innen wurden ausgeschlossen. Viele indigene Menschen in Hawaii wehrten sich gegen die Übernahme, aber Hawaii wurde trotzdem ein Teil der USA. 1959 wurde Hawaii der 50. Bundesstaat der USA. Zu diesem Zeitpunkt waren die meisten Einwohner*innen schon weiße Amerikaner*innen, weil viele von ihnen dorthin gezogen waren. Die indigene Bevölkerung war in der Minderheit.
Archives.org
Historisches Dokument der Petition der Frauen gegen die Annexion von Hawai'i, 11. September 1897.
Sources
  1. Richard A. Silocka. Empire Beyond the Seas. Yale-New Haven Teachers Institute. 1978. Aufgerufen am: August 31, 2015.
  2. The World of 1898: The Spanish-American War | Hispanic Division. The Library of Congress. Aufgerufen am: August 31, 2015.
Additional Resources
  1. Joan Lander, Puhipau Lander. Act of War: The Overthrow of the Hawaiian Nation. Hawaii: Hawaii Public Television.