1942 haben die USA und Mexiko das Bracero-Programm gestartet. Damit sollten Arbeiter*innen aus Mexiko für kurze Zeit in die USA kommen, um dort vor allem in der Landwirtschaft zu arbeiten.
Die Arbeit war schlecht bezahlt. Das Programm war bei Landwirten in den USA sehr beliebt und lief bis 1964. Insgesamt kamen mehr als fünf Millionen Mexikaner*innen als „Braceros“ in die USA. „Bracero“ bedeutet so viel wie „Feldarbeiter*in“ oder „jemand, der mit den Händen arbeitet“.
Viele Arbeiter*innen wurden schlecht behandelt. Bevor sie in die USA durften, mussten sie sich ausziehen, wurden untersucht und mit einem weißen Pulver (DDT) besprüht, um Läuse zu töten. In den USA mussten viele in Lagern wohnen, oft sieben Tage die Woche arbeiten und bekamen manchmal keinen Lohn, wenn es wenig Arbeit gab.