Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Eugenik-Bewegung immer beliebter. Sie wollte Menschen nach „nützlich“ und „unnütz“ sortieren und forderte strengere Einwanderungsgesetze.
Der Immigration Act (Einwanderungsgesetz) von 1917 verschärfte die Regeln für die Einreise in die USA. Menschen, die nicht lesen und schreiben konnten, Epilepsie oder psychische Krankheiten hatten, durften nicht mehr einwandern. Außerdem richtete das Gesetz die „Asiatic Barred Zone“ ein: Menschen aus fast ganz Asien und dem Pazifikraum wurde die Einreise verboten.
Schon vorher gab es Gesetze, die politische Gegner*innen oder Menschen mit Behinderungen ausschlossen. Ab 1907 verloren US-Amerikanerinnen ihre Staatsbürgerschaft, wenn sie einen Ausländer heirateten. Auch Menschen, die als „sexuell anders“ galten, konnten abgewiesen werden, oft mit der Begründung, sie könnten „eine öffentliche Belastung“ werden.