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United States
1919
-
1920
Abschiebungen der “Roten Angst”.

Nach der Russischen Revolution 1917 und vielen Streiks in den USA hatte die US-Regierung große Angst vor einer kommunistischen Revolution im eigenen Land. Diese Zeit nennt man „Erste Rote Angst“ (Red Scare). Besonders Einwander*innen wurden verdächtigt, radikale politische Ideen zu unterstützen. Zwischen 1919 und 1920 ließ der US-Justizminister A. Mitchell Palmer viele Wohnungen und Treffpunkte durchsuchen. Hunderte Menschen, vor allem aus Russland, wurden verhaftet und abgeschoben. Auch bekannte Aktivist*innen wie Emma Goldman mussten das Land verlassen. Viele Gewerkschafter*innen, Anarchist*innen, Kommunist*innen und Sozialist*innen wurden in dieser Zeit verfolgt und ihre Rechte eingeschränkt. Die Regierung nutzte die Angst vor dem Kommunismus, um gegen politische Gegner und Einwander*innen vorzugehen.
Sources
  1. Red Scare (1918-1921). Red Scare (1918-1921). Aufgerufen am: September 9, 2015.
  2. A.K. Schulman. Red Emma Speaks: An Emma Goldman Reader. New York: Schocken Books, 1998.
Additional Resources
  1. William Jr. Preston. Aliens and Dissenters: Federal Suppression of Radicals 1903-1933. Auflage 2nd Sub edition. University of Illinois Press.
  2. The Story of Emma Goldman Part 1.