2010 wollte das irokesische Lacrosse-Team zur Weltmeisterschaft nach England reisen. Am New Yorker Flughafen durften sie nicht fliegen, weil ihre eigenen Pässe von den US-Behörden nicht anerkannt wurden.
Die Haudenosaunee, die das Spiel erfunden haben, reisen seit langem mit eigenen Pässen, die aber nicht den neuen Sicherheitsregeln nach dem 11. September 2001 entsprechen.
Die US-Regierung erlaubte dem Team einmalig die Reise ohne US-Pass, doch Großbritannien verweigerte die Einreise. So konnte das Team 2010 nicht mitspielen. Der Fall machte international auf die Rechte indigener Völker aufmerksam. 2012 bekam das Team Visa für Finnland und konnte dort teilnehmen.