Im Jahr 2010 scheiterte der DREAM Act (das Bundesgesetz zur Entwicklung, Hilfe und Bildung für ausländische Minderjährige) im Senat.
Der DREAM Act ist ein Gesetzesvorschlag, der jungen Menschen ohne Papiere helfen soll, die als Kinder in die USA gekommen sind. Wenn sie in den USA zur Schule gegangen sind oder im Militär gedient haben, könnten sie mit dem Gesetz eine Chance auf die Staatsbürgerschaft bekommen.
2010 wurde der DREAM Act im Repräsentantenhaus angenommen, aber im Senat abgelehnt. Es fehlten fünf Stimmen, um eine Abstimmung zu erzwingen – nur 55 von 60 nötigen Stimmen wurden erreicht. Viele Republikaner*innen waren dagegen und nannten das Gesetz „Amnestie“. Sie wollten keine neuen Einwanderungsgesetze.
Trotzdem kämpfen viele Aktivist*innen weiter für den DREAM Act, damit junge Menschen ohne Papiere eine Zukunft in den USA haben können.