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United States
1921
-
1924
Strenge Herkunftsland-Quoten führen zu rasantem Fall der Immigrationsraten

Der Emergency Quota Act von 1921 legte fest, dass aus jedem Land pro Jahr nur so viele Menschen in die USA einwandern durften, wie es 3 % der in den USA lebenden Menschen dieser Nationalität nach dem Zensus von 1910 entsprach. Dadurch wurden vor allem Einwander*innen aus Süd- und Osteuropa benachteiligt, während Menschen aus Nord- und Westeuropa bevorzugt wurden. 1924 verschärfte der Johnson-Reed Act die Regeln noch weiter: Die Quoten wurden gesenkt und die Einwanderung aus Asien, auch aus Japan, wurde fast vollständig verboten. Nach dem neuen Gesetz fiel die Zahl der Einwander*innen im nächsten Jahr um mehr als die Hälfte. Im selben Jahr wurde auch der US-Grenzschutz, die United States Border Patrol, gegründet, um die neuen Einwanderungsgesetze an den Grenzen durchzusetzen. Präsident Calvin Coolidge unterstützte diese Politik mit der Aussage, dass sich „unterschiedliche Menschen nicht vermischen lassen“ und dass „nordische Menschen sich erfolgreich verbreiten“, während andere „Verschlechterungen“ zeigen würden – eine Aussage, die die rassistischen Hintergründe dieser Gesetze deutlich macht.
Sources
  1. History of Immigration in America: A Turbulent Timeline. 1600 — 2013 Coming To America: A Complicated Timeline of Immigration History. Aufgerufen am: September 9, 2015.