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United States
2016
Donald Trump & die Alt-Right-Bewegung

Donald Trump gewann 2016 überraschend die Wahl. Danach begann eine Zeit mit sehr strenger Politik gegenüber Migrant*innen. Viele Menschen fanden, dass seine Politik mit rechtsextremen Ideen verbunden war.

Seine Regierung wurde oft beschuldigt, feindlich gegenüber Ausländer*innen, Muslim*innen und Frauen zu sein. Trump hob zum Beispiel das DACA-Programm auf und führte ein Einreiseverbot für mehrere Länder mit muslimischer Mehrheit ein. Er reagierte auch umstritten auf rassistische Vorfälle: Nach der Gewalt von weißen Nationalist*inneen in Charlottesville sprach er nicht klar dagegen. Außerdem nannte er manche Länder in Afrika abwertend „Drecksloch-Länder“. Trumps Nähe zu bekannten rechten Politiker*innen wie Steve Bannon verstärkte die Sorgen der Öffentlichkeit. Viele sahen ihn deswegen als Unterstützer von weißen Nationalist*innen. Seine Amtszeit führte aber auch zu sehr viel Widerstand. Schon kurz nach seinem Amtsantritt gab es die landesweit größte eintägige Demonstration in der Geschichte der USA – den Women’s March im Jahr 2017.
Organisierung im Zeitalter von Trump
Organisierung im Zeitalter von Trump
Nach der Wahl gingen viele Menschen im ganzen Land auf die Straße. Sie protestierten, weil sie Angst um ihre Rechte und um den Rechtsstaat hatten. Sie fanden, dass diese unter der Trump-Regierung schwächer wurden. Am 21. Januar 2017 fand der Women’s March statt. Mehr als 5 Millionen Menschen machten mit. Es war die größte einzelne Demonstration in der Geschichte der USA.