1959 gab es in Kuba eine Revolution. Viele Menschen flohen danach in die USA.
Der Grund war, dass Fidel Castro mit seiner Bewegung die Macht übernahm und einen kommunistischen Staat einführte. Viele der ersten Flüchtlinge waren reich und wollten ihr Eigentum vor dem neuen System schützen.
Später kamen noch mehr Kubaner*innen in die USA – manche, weil sie Angst vor politischer Verfolgung hatten, andere, weil sie in Kuba keine Arbeit oder kein gutes Leben mehr fanden. Die meisten von ihnen kamen nach Miami, weil es nah an Kuba liegt.
1962 machte Castro das Reisen zwischen Kuba und den USA schwerer. Viele Menschen versuchten deshalb, mit Booten nach Florida zu fliehen, obwohl das sehr gefährlich war. Zwischen 1959 und 1970 kamen mindestens 409.000 kubanische Familien in die USA. Diese große Einwanderung veränderte Miami und beeinflusste die Einwanderungsgesetze zwischen den USA und Kuba.
Die USA erlaubten kubanischen Flüchtlingen oft leichter die Einreise, weil sie Menschen aus kommunistischen Ländern unterstützen wollten.