Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Eugenik-Bewegung in den USA wichtig. Eugenik ist die Idee, dass manche Menschen „besser“ oder „schlechter“ sind. Deshalb sollten „schlechte“ Gruppen durch Einwanderungsverbote, Rassentrennung und Zwangssterilisationen kontrolliert werden.
Diese Ideen beeinflussten Gesetze wie den Emergency Quota Act von 1921, der die Einwanderung aus Süd- und Osteuropa einschränkte, und den Johnson-Reed Act von 1924, der die Einwanderung aus Asien verbot. Viele Bundesstaaten erlaubten Zwangssterilisationen von Menschen, die sie für „unfähig“ hielten.
Die Eugenik wurde von wichtigen Personen und Organisationen unterstützt und beeinflusste auch Nazi-Deutschland. Sie prägte die Politik in den USA und weltweit.