Während des Ersten Weltkriegs kamen viel weniger Menschen in die USA, und die Stimmung gegenüber „Fremden“ wurde schlechter. Besonders Deutsche und Deutsch-Amerikaner*innen wurden verdächtigt, auf der Seite des Feindes zu stehen. Viele mussten erleben, dass sie beleidigt, angegriffen oder benachteiligt wurden.
In vielen Bundesstaaten wurde Deutsch als Sprache in Schulen verboten, deutsche Bücher wurden verbrannt und deutsche Musik durfte nicht mehr gespielt werden. Viele Deutsch-Amerikaner*innen änderten ihre Namen, um nicht aufzufallen, und gaben ihre Sprache auf. Am Ende des Krieges hatten die meisten Bundesstaaten Gesetze, die den Unterricht in Fremdsprachen verboten. Deutsch-Amerikaner*innen mussten durch Anpassung und Militärdienst zeigen, dass sie loyal zu den USA waren.