Im Jahr 2010 hat Präsident Obama das Programm „Secure Communities“ ausgeweitet. Ziel war es, Menschen ohne Papiere, die eine Straftat begangen hatten, zu finden und abzuschieben.
Dafür schickten die Polizei und Gefängnisse in vielen Teilen der USA die Fingerabdrücke von Festgenommenen an nationale Datenbanken. Wenn jemand ohne gültige Papiere gefunden wurde, konnte die Einwanderungsbehörde (ICE) diese Person abschieben.
Durch dieses Programm und andere Maßnahmen wurden in Obamas erster Amtszeit sehr viele Menschen abgeschoben – etwa 1,5 Millionen insgesamt, darunter allein 400.000 im Jahr 2012.