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United States
1848
80.000 Mexikaner*innen werden amerikanische Staatsbürger*innen

Nach dem Mexikanisch-Amerikanischen Krieg (1846–1848) wurde der Streit durch den Vertrag von Guadalupe Hidalgo beendet. Mexiko musste mehr als die Hälfte seines Landes an die USA abgeben, darunter Kalifornien, Arizona, New Mexico, Utah, Nevada, Texas und Teile von Colorado und Wyoming. Dadurch veränderte sich die Grenze stark. Mehr als 100.000 Mexikaner*innen lebten nun plötzlich auf US-Gebiet. Sie hatten ein Jahr Zeit, sich zu entscheiden: Sie konnten in Mexiko bleiben oder US-Staatsbürger*innen werden. Etwa 80.000 entschieden sich für die US-Staatsbürgerschaft. Mexikaner*innen mit europäischer Herkunft bekamen sofort das Wahlrecht, indigene Mexikaner*innen mussten bis 1924 warten, bis sie die Staatsbürgerschaft bekamen. Der Vertrag von Guadalupe Hidalgo ist der älteste noch gültige Vertrag zwischen den USA und Mexiko. Er führte aber auch zu Ungleichheiten, die bis heute das Verhältnis zwischen den beiden Ländern und die Entwicklung Mexikos beeinflussen.
Sources
  1. Tom Gray. Teaching with Documents: The Treaty of Guadalupe Hidalgo. National Archives.
  2. Ronald Takaki. A Different Mirror: A History of Multicultural America. Boston: Black Bay Books, 2008.
  3. Richard Griswold del Castillo. War’s End: Treaty of Guadalupe Hidalgo. PBS. PBS, March 14, 2006. Aufgerufen am: August 31, 2015.
  4. Stephanie Vatz. The Turbulent History of Immigration in America [Interactive Timeline]. The Lowdown: Decoding the News. KQED, May 5, 2013. Aufgerufen am: August 31, 2015.