In der Bundesrepublik Deutschland (BRD) gab es seit ihrer Gründung immer wieder rechtsextreme und rassistische Gewalt. Besonders schlimm war es 1980 mit tödlichen Anschlägen wie dem Oktoberfestattentat in München und Brandanschlägen auf Geflüchtete. Auch in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) gab es rassistische Gewalt. Solche Taten wurden dort aber oft verschwiegen. Trotz des offiziellen Antifaschismus kam es auch in der DDR zu Angriffen auf Migrant*innen, zum Beispiel auf polnische, algerische oder kubanische Arbeiter*innen. Nach der Wiedervereinigung stieg die rechtsextreme Gewalt in Gesamtdeutschland weiter an und besonders viele junge Menschen schlossen sich rechtsextremen Gruppen an