Am 17. Oktober 1987 stürmten etwa 30 rechtsextreme Skinheads ein Punkkonzert in der Ost-Berliner Zionskirche. Dort spielten die West-Band „Element of Crime“ und die Ost-Band „Die Firma“ vor rund 2000 Besucher*innen.
Die Angreifer schlugen wahllos auf Konzertbesucher*innen ein und riefen rassistische und antisemitische Parolen wie „Juden raus“ und „Sieg Heil“.
Die Polizei war zwar vor Ort, griff jedoch nicht ein. Erst später wurden Ermittlungen eingeleitet, und einige Täter erhielten Haftstrafen. Der Angriff machte deutlich, dass es auch in der DDR rechtsextreme Gruppen und rassistische Gewalt gab – etwas, das die DDR-Regierung bis dahin öffentlich nicht zugegeben hatte.
Nach dem Vorfall wurden Ermittlungen eingeleitet, und einige Täter erhielten Haftstrafen. Der Vorfall zeigte, dass Rassismus und Diskriminierung auch in der DDR existierten.