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Germany
1965
-
1966
Pendler*innenabkommen DDR und Polen

Vor allem polnische Frauen wurden gefragt, in Betrieben der DDR zu arbeiten. Viele von ihnen hatten keine Ausbildung und kamen mit der Aussicht, in der DDR einen Beruf zu lernen. Um Kosten für Unterkünfte zu sparen, wurden vor allem Menschen angeworben, die nahe an der Grenze zur DDR lebten und täglich pendeln konnten. Offiziell wurde das Abkommen als Zeichen von Freundschaft und Solidarität gefeiert. Tatsächlich brauchte die DDR dringend Arbeitskräfte, da ihre Wirtschaft schwach war. Ähnliche Abkommen gab es auch mit Bulgarien.
Um Unterkunftskosten zu sparen, werden Menschen angeworben, die nah an der Grenze zur DDR leben und so jeden Tag pendeln können.
Sources
  1. Rita Röhr. Ideologie, Planwirtschaft und Akzeptanz. Die Beschäftigung polnischer Arbeitskräfte in Betrieben des Bezirkes Frankfurt/Oder In: Fremde und Fremd-Sein in der DDR: zu historischen Ursachen der Fremdenfeindlichkeit in Ostdeutschland. Berlin: LIT Verlag. Seiten S. 283–307.
  2. Rita Röhr.   "Die Beschäftigung polnischer Arbeitskräfte in der DDR". Archiv für Sozialgeschichte(42)). Seiten 211–236..
  3. Heft, Kathleen (2007): Polnische Frauen im 'Kristallspiegel' - Berichterstattung zwischen Arbeitsalltag und 'Völkerfreundschaft'. Hausarbeit an der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder.
Additional Resources
  1. Film: ... und morgen kommen die Polinnen (1974, Regie: Gitta Nickel).
  2. Film: Heimkehr ins Gestern (1976, Regie: Karl Gass).