Die deutsche Bundesliga wurde 1963 als erste landesweite Profiliga eingeführt. Zu Beginn spielten nur wenige ausländische Spieler mit.
Der erste Spieltag der Bundesliga am 26. August 1963 sah nur drei ausländische Spieler auf dem Platz: den Österreicher Wilhelm Huberts, den Niederländer Jakobus Prins und den Jugoslawen Petar Radenkovic.
In den frühen Jahren war der Anteil ausländischer Spieler gering. Erst in den 1970er Jahren kamen mehr internationale Stars wie Kevin Keegan und Allan Simonsen in die Liga. Die ersten Afrikaner, wie Anthony Yeboah, kamen Anfang der 1990er Jahre.
Ein wichtiger Wendepunkt war das Bosman-Urteil von 1995, das die Beschränkungen für EU-Spieler aufhob und zu einem starken Anstieg der Zahl ausländischer Spieler führte. Heute haben fast die Hälfte der Bundesliga-Spieler einen Migrationshintergrund. Sie sind nicht nur in Vereinen, sondern auch in der deutschen Nationalmannschaft erfolgreich, wie Mesut Özil und Sami Khedira.
In der Frauenbundesliga ist der Anteil an Spielerinnen mit Migrationsbiografie geringer als in der Männerbundesliga, aber auch hier gibt es bekannte Spielerinnen wie Fatmire Alushi.