In Berlin-Kreuzberg am Kottbusser Tor steigen die Mieten in Sozialwohnungen immer weiter. Viele Bewohner*innen können sich die Wohnungen nicht mehr leisten und müssen ausziehen. Deshalb gründete sich 2011 die Mietergemeinschaft „Kotti & Co“, um gegen die hohen Mieten zu protestieren.
Die Mieter*innen fordern, dass die Mieten gesenkt werden und dass es mehr bezahlbaren Wohnraum gibt. Sie übergaben ihre Forderungen an die Politik, aber es gab keine Fortschritte. Deshalb begann im Mai 2012 ein Dauerprotest. Die Initiative baute ein kleines Holzhaus als Treffpunkt und organisiert Veranstaltungen gegen hohe Mieten. Sie kämpft für soziale Gerechtigkeit und bezahlbaren Wohnraum.