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Germany
2011
Innereuropäische Migration

Die Weltwirtschaftskrise führte zu hoher Arbeitslosigkeit und Schulden. Deshalb zogen viele Menschen in andere EU-Länder um, darunter auch nach Deutschland. Im Jahr 2011 kamen etwa 500.000 Menschen nach Deutschland, vor allem aus Griechenland, Spanien und Italien. Viele junge Leute zogen um, weil sie in ihrer Heimat keine Arbeit fanden. Auch Menschen aus Osteuropa, wie Sinti und Roma aus Bulgarien und Rumänien, kamen nach Deutschland. Diese Zuwanderung wird oft als „Armutszuwanderung“ bezeichnet, weil viele von ihnen in ihren Heimatländern unter Diskriminierung und Armut leiden. In der Diskussion wird oft vergessen, dass nicht alle die gleichen Chancen auf Bildung und Arbeit haben.
Deutschland verzeichnet eine starke Zuwanderung aus Griechenland, Spanien und Italien. Statistische Erfassungen zeigen knapp eine halbe Million Menschen in der ersten Hälfte des Jahres 2011.
Sources
  1. Elektra Paschali. Online-Dossier: Krise und Migration Die neue griechische Migration nach Deutschland.  Heinrich Böll Stiftung). Aufgerufen am: June 15, 2015.
  2. Armutseinwanderung – ein populistischer Mythos. Gemeinsame Pressemitteilung von Amaro Foro e.V. und Rroma-Informations-Centrum. Aufgerufen am: June 15, 2015.
  3. Oliver Klasen. Zuwanderung aus Spanien und Griechenland. Die Krise treibt sie nach Deutschland.  Süddeutsche Zeitung).  December 22, 2011. Aufgerufen am: June 15, 2015.
Additional Resources
  1. Young Europeans on the Move – Portrait of a New Generation of Migrants.  Dossier des Heimatkunde-Portals der Heinrich-Böll-Stiftung).  23/09/2014. Aufgerufen am: June 15, 2015.
  2. Film: RE:UNION - A Documentary about the Changing Face of Europe, von Gabriel Tsafka. Aufgerufen am: June 15, 2015.