Die Weltwirtschaftskrise führte zu hoher Arbeitslosigkeit und Schulden. Deshalb zogen viele Menschen in andere EU-Länder um, darunter auch nach Deutschland. Im Jahr 2011 kamen etwa 500.000 Menschen nach Deutschland, vor allem aus Griechenland, Spanien und Italien.
Viele junge Leute zogen um, weil sie in ihrer Heimat keine Arbeit fanden. Auch Menschen aus Osteuropa, wie Sinti und Roma aus Bulgarien und Rumänien, kamen nach Deutschland. Diese Zuwanderung wird oft als „Armutszuwanderung“ bezeichnet, weil viele von ihnen in ihren Heimatländern unter Diskriminierung und Armut leiden. In der Diskussion wird oft vergessen, dass nicht alle die gleichen Chancen auf Bildung und Arbeit haben.