Die „Liga gegen koloniale Unterdrückung“ wird von der Kommunistischen Partei Deutschlands organisiert. Sie will progressive Gruppen in westlichen Ländern unterstützen und die Befreiung Afrikas fördern.
Unter ihrer Führung schließen sich Schwarze Kommunist*innen in verschiedenen Gruppen zusammen. Diese Gruppen bestehen aus asiatischen und afrikanischen Arbeiter*innen und Studierenden, die gegen Kolonialismus sind.
Von Berlin und Hamburg aus organisieren sie heimlich revolutionäre Zellen auf Schiffen mit Schwarzer Besatzung, schicken Propaganda nach Afrika und bringen Schwarze Kommunist*innen nach Europa. Sie veröffentlichen auch eine Untergrundzeitung und veranstalten Kongresse für die Schwarze Befreiungsbewegung.
1933 werden die Organisationen von den Nationalsozialisten geschlossen. Viele Beteiligte engagieren sich später in politischen und gewerkschaftlichen Bewegungen in verschiedenen afrikanischen Ländern.