Close
Germany
1933
Hitler wird Reichskanzler

Die NSDAP (Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei) unter Adolf Hitler bekam viel Macht. Historikerinnen sagen, dass Hitler nicht mit Gewalt, sondern mit Unterstützung von vielen Menschen an die Macht kam.

Bei den Wahlen am 15. März 1933 erhielt die NSDAP 44 % der Stimmen. Mit Hilfe anderer Parteien konnte sie ein Gesetz erlassen, das die Demokratie abschaffte. Damit durfte die Regierung Gesetze ohne Zustimmung des Parlaments machen. Im Juli 1933 führte Hitler ein Gesetz ein, das es erlaubte, Menschen, die als „krank“ galten, gegen ihren Willen zu sterilisieren. Bis 1939 wurden etwa 300.000 Menschen sterilisiert. Dies führte zu Massenmorden an Minderheiten. Im gleichen Monat wurde ein Gesetz beschlossen, das es erlaubte, die deutsche Staatsbürgerschaft von Einwanderern und Deutschen im Ausland zu entziehen. Dieses Gesetz richtete sich zuerst gegen politische Gegner*innen, betraf aber bald auch jüdische Menschen. Es erlaubte auch die Plünderung von jüdischem Eigentum.
Die Eugenik wurde immer extremer. Der Staat zwang viele Menschen, sich sterilisieren zu lassen oder Abtreibungen zu machen. Später wurden sogar Morde geplant und durchgeführt. Unter den Nationalsozialisten führte das zu einer Politik des Völkermords gegen verschiedene Minderheiten in Deutschland und anderen Ländern.
Sources
  1. Hans-Ulrich Thamer. Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft. Onlinedossier der Bundeszentrale für politische Bildung. April 6, 2005. Date accessed: July 11, 2015.
  2. Arnulf Scriba. Das NS-Regime: Deutsches Historisches Museum. LeMo – Lebendiges Museum Online. Deutsches Historisches Museum, August 7, 2014. Date accessed: July 11, 2015.