In Deutschland gibt es viele Frauenvereine, aber oft bestehen diese nur aus weiß-deutschen Frauen. Um das zu ändern, treffen sich Anfang der 1990er Jahre nicht-weiße Frauen bei Konferenzen.
Die erste große Tagung findet 1990 in Bremen statt. Dort diskutieren die Frauen über eine gemeinsame Bezeichnung, um gegen Rassismus vorzugehen. Sie merken jedoch, dass ihre Erfahrungen und Privilegien unterschiedlich sind.
Das Ziel dieser Treffen ist es, einen Raum zu schaffen, in dem Frauen mit ähnlichen Erfahrungen sich austauschen und unterstützen können. Daraus entstehen Gruppen wie ADEFRA und LesMigraS, die sich für migrantische feministische Positionen einsetzen.
2013 findet der dritte Kongress unter dem Namen „FemoCo“ statt. Er richtet sich an Frauen und Trans*-Personen, die sich als Schwarze, jüdisch, muslimisch oder im Exil lebend verstehen.