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Germany
2005
Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Das Denkmal für die ermordeten Jüd*innen Europas in Berlin erinnert an die sechs Millionen Jüd*innen, die während des Holocausts ermordet wurden.

Es wurde am 10. Mai 2005 eingeweiht und besteht aus 2.711 Betonstelen auf einer 19.000 m² großen Fläche nahe dem Brandenburger Tor. Die Stelen sind unterschiedlich hoch und erzeugen ein wellenförmiges Muster, das die Besucher zum Nachdenken anregen soll. Unter dem Denkmal befindet sich der „Ort der Information“, ein unterirdisches Informationszentrum, das die Verfolgung und Vernichtung der Jüd*innen dokumentiert. Es bietet persönliche Geschichten und historische Informationen über den Holocaust. Der Holocaust war der systematische Mord an etwa sechs Millionen jüdischen Menschen durch die Nationalsozialisten zwischen 1933 und 1945. Auch andere Gruppen wie Sinti und Roma, Menschen mit Behinderungen, Homosexuelle und politische Gegner*innen wurden verfolgt und getötet. Die Errichtung des Denkmals war ein langwieriger Prozess, der fast zehn Jahre dauerte. Der Entwurf von Peter Eisenman wurde schließlich ausgewählt, um ein würdiges Gedenken zu schaffen.
Ein deutsches Denkmal - Wie gedenkt man sechs Millionen ermordeter Juden
Ein Film von Julian Oehlenschläger, Kerstin Fels und Nadja Podbregar; Musik: Dietrich Thomas, Violine: Yael Barolsky