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Germany
2001
9/11 führt zu strengerer nationaler Sicherheit und islamfeindlichem Gegenschlag

Nach den Anschlägen vom 11. September 2001, bei denen viele Menschen in den USA starben, änderte sich die Politik im Land stark.

Die USA machten die Gruppe Al-Qaida für die Angriffe verantwortlich. Danach gab es viel Misstrauen und Gewalt gegen Muslim*innen. Die USA und ihre Verbündeten führten Kriege in Afghanistan (ab 2002) und im Irak (ab 2003). Dabei starben über 100.000 Zivilist*innen. Im eigenen Land gründeten die USA das Heimatschutzministerium und verabschiedeten den Patriot Act. Das bedeutete mehr Überwachung und weniger Freiheit für viele Menschen, besonders für Migrant*innen aus dem Nahen Osten und Südasien. Viele wurden kontrolliert, festgenommen oder ins Gefängnis gesteckt, auch wenn sie nichts mit Terrorismus zu tun hatten.
Institut für Islamische Theologie der Universität Osnabrück
3 Fragen zum antimuslimischen Rassismus
Verschiedene Wissenschaftler*innen, darunter Iman Attia und Andreas Zick, beantworten im Interview drei wichtige Fragen zur geschichtlichen und aktuellen Dimension von antimuslimischem Rassismus in Deutschland.
Sources
  1. The USA PATRIOT Act: Preserving Life and Liberty. US Department of Justice. Date accessed: September 12, 2015.
Additional Resources
  1. September 11 Digital Archive. Date accessed: June 17, 2015.
  2. David Cole, James X. Dempsey. Terrorism and the Constitution: Sacrificing Civil Liberties in the Name of National Security. New York: New Press.
  3. Melani McAlister. Epic Encounters Culture, Media, and U.S. Interests in the Middle East, 1945-2000. Berkeley: University of California Press.
  4. Mitchel Levitas. A Nation Challenged: A Visual History of 9/11 and Its Aftermath. New York: New York Times/Callaway.