Die Kriege der USA in Südostasien, besonders in Vietnam, hatten große Folgen auch in den USA selbst.
Viele Menschen aus Vietnam, Kambodscha und Laos flohen vor Krieg und Gewalt und suchten Schutz in den USA. Viele von ihnen hatten während des Krieges mit den USA zusammengearbeitet.
Nachdem die USA 1973 den Krieg offiziell beendeten und 1975 die Stadt Saigon fiel, kamen immer mehr Geflüchtete in die USA – manchmal 14.000 Menschen pro Monat. Bis 1980 waren es etwa 400.000 Geflüchtete aus Vietnam und Kambodscha.
Der US-Kongress beschloss 1975 ein neues Gesetz, den Indochina Migration and Refugee Act. Damit gab es ein Programm, um Geflüchteten aus Vietnam, Kambodscha und Laos beim Start in den USA zu helfen. Auch in den Jahren danach kamen viele Menschen aus Südostasien als Asylsuchende in die USA.