Nachdem Adolf Hitler 1933 in Deutschland an die Macht kam, wurde das Leben für viele Menschen, besonders für jüdische, gefährlich. Die New School for Social Research in New York gründete deshalb die „University in Exile“. Mit Geld von der Rockefeller-Stiftung half die Universität über 180 jüdisch-deutschen Wissenschaftler*innen und ihren Familien. Sie bezahlte Visa, Reisen und Arbeit. Viele arbeiteten in den USA weiter und waren wichtig für die Wissenschaft.
Die „University in Exile“ half Menschen, die vor den Nazis fliehen mussten. Die US-Regierung erlaubte aber nur wenigen jüdischen Flüchtlingen die Einreise. 1939 beantragten über 309.000 Jüd*innen aus Deutschland, Österreich und Tschechien ein Visum, aber nur 27.030 durften kommen.