1924 wurde mit dem Indian Citizenship Act allen Native Americans, die in den USA geboren wurden, die amerikanische Staatsbürgerschaft gegeben. Vorher konnten sie die Staatsbürgerschaft nur durch Militärdienst, besondere Gesetze wie den Dawes Act oder durch Heirat bekommen. Das neue Gesetz wurde nicht auf Wunsch der Native Americans gemacht, sondern sollte ihre Anpassung an die US-Gesellschaft fördern und ihre eigene Unabhängigkeit einschränken. Ein wichtiger Grund war, dass viele Native Americans im Ersten Weltkrieg für die USA gekämpft hatten.
Obwohl das Gesetz die Staatsbürgerschaft auf Bundesebene garantierte, durften viele Native Americans in manchen Bundesstaaten trotzdem nicht wählen. Diskriminierende Gesetze und Praktiken verhinderten oft, dass sie ihr neues Wahlrecht ausüben konnten. In einigen Staaten wurde das Wahlrecht erst 1948 vollständig gewährt.