Von 1621 bis 1662 kontrollierte die niederländische Westindien-Kompanie das Gebiet am Hudson River in New York. Sie kümmerte sich wenig um die dort schon immer lebenden Irokes*innen. 1626 kaufte der Niederländer Peter Minuit im Auftrag der Kompanie die Insel Manhattan von den irokesischen Nation, wahrscheinlich für Waren im Wert von etwa 60 Gulden, was später auf etwa 24 Dollar geschätzt wurde. Die Niederlande gründeten dort die Stadt Nieuw Amsterdam, heute New York. Sie handelten mit Fellen und anderen Waren und bauten Handelsplätze und Siedlungen auf, die es zum Teil noch heute gibt.
1641 kam es zu einem Krieg zwischen den Irokes*innen, die ihr Land zurückwollten, und den Niederlanden. Viele Menschen starben, aber die Niederlande behielt die Kontrolle. Erst 1664 übernahmen Großbritannien die Stadt und nannte sie New York.
Schon 1626 brachten die Niederlande die ersten elf Sklav*innen nach Nieuw Amsterdam. Später nutzte auch Großbritannien viele versklavte Menschen. 1703 gab es in über 42 Prozent der Haushalte Sklav*innen. Die wirtschaftliche Bedeutung, die die Niederlande damals legte, ist bis heute geblieben: New York ist noch immer ein wichtiges Finanz- und Wirtschaftszentrum.