Nach der Wende wurden viele Vereine gegründet, um die Situation der vietnamesischen Vertragsarbeiter*innen in Deutschland zu verbessern. Diese Vereine boten rechtliche Beratung an und halfen den Betroffenen, sich auszutauschen und zu organisieren.
1994 wurde in Rostock der Verein „Diên Hồng – Gemeinsam unter einem Dach“ gegründet, als Reaktion auf die rassistischen Ausschreitungen in Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen. In Berlin engagierten sich Vereine wie „Reistrommel e.V.“ und die „Vereinigung der Vietnamesen in Berlin-Brandenburg“, um ehemaligen Arbeitsmigrant*innen ein Bleiberecht zu ermöglichen.
Bis heute setzen sich diese Vereine für Integration, kulturellen Austausch, Sprachförderung und Frauenrechte ein. Sie sind wichtige Anlaufstellen für vietnamesische Migrant*innen und fördern das Zusammenleben mit der deutschen Gesellschaft.