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Germany
2003
PISA-Studie

Die PISA-Studie ist ein internationaler Vergleichstest, den die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) durchführt. Dabei wird geprüft, welche grundlegenden Fähigkeiten Schüler*innen in der Schule lernen und wie gut sie diese anwenden können.

Die PISA-Studie untersucht, wie gut Schüler*innen in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften sind. Sie wird alle drei Jahre durchgeführt und zeigt, dass Schulleistungen stark von der sozialen Herkunft und Migrationsgeschichte abhängen. In Deutschland wurde die Studie erstmals 2000 gemacht. Die Ergebnisse zeigten, dass Kinder aus Familien mit weniger Geld oder mit Migrationshintergrund oft schlechtere Chancen haben. Es wird kritisiert, dass das Schulsystem nicht genug tut, um diese Kinder zu unterstützen. Früher gab es sogar „Ausländerklassen“, in denen Kinder mit Migrationsgeschichte getrennt unterrichtet wurden. Diese Klassen wurden 1995 abgeschafft. Die PISA-Studie hat Diskussionen über Chancengleichheit in Schulen ausgelöst.
ZDF Frontal 21
Pisa Studie - Deutschland auf dem letzten Platz bei Chancengleichheit!
In Deutschland hängt der Erfolg in der Schule stark davon ab, aus welcher Familie ein Kind kommt. In keinem anderen Land ist das so stark wie in Deutschland. Ein wichtiger Grund dafür ist das Schulsystem mit drei Schularten (zum Beispiel Hauptschule, Realschule und Gymnasium).