Mit Beginn der Corona-Pandemie im März 2020 wurden viele kulturelle und politische Aktivitäten ins Internet verlagert.
Junge Menschen nutzten die digitale Welt, um ihre Meinungen zu teilen, zum Beispiel durch Podcasts, YouTube-Kanäle oder Online-Veranstaltungen.
Besonders Kinder und Enkel von Migrant*innen wurden sichtbarer. Sie erzählten Geschichten ihrer Eltern und Großeltern, die als Gast- oder Vertragsarbeiter*innen nach Deutschland kamen. Themen wie Migration, Rassismus, Identität und Solidarität standen im Mittelpunkt. Viele wollten Räume schaffen, um Erfahrungen auszutauschen und Communities zu verbinden.
Auch Stimmen aus Ostdeutschland oder osteuropäischen Ländern wurden lauter. Sie setzten sich mit Fragen zu Zugehörigkeit und Ungleichheit auseinander und brachten neue Perspektiven in die Diskussion.