Ostdeutsche fühlen sich häufig benachteiligt und abgehängt. Die DEZIM-Studie „Ost-Migrantische Analogien“ zeigt, dass Ostdeutsche Diskriminierung erfahren, besonders wenn sie migrantisch oder rassifiziert sind. Die Geschichte der Migration in der DDR wird oft ignoriert, obwohl es Vertragsarbeitende und Geflüchtete gab.
In den letzten Jahren gibt es mehr Projekte, die ostdeutsche migrantische Perspektiven sichtbar machen, wie:
- DaMOst: Erzählcafés mit Zeitzeug*innen aus der DDR-Vertragsarbeit.
- Buch „Erinnern stören“: Über die Erfahrungen von Migrant*innen und jüdischen Menschen nach dem Mauerfall.
- Projekt „Dunkeldeutschland“: Katharina Warda erzählt ihre Geschichte als Schwarze Ostdeutsche.
- BpB Gera: Ein neuer Standort der Bundeszentrale für politische Bildung in Ostdeutschland.
- Vossis: Kinder und Enkel von Vertragsarbeitenden berichten über ihre Erfahrungen.
- PostOst: Ein Begriff für Menschen aus Osteuropa oder dem „Ostblock“, der neue Perspektiven auf Zugehörigkeit und Identität schafft.
Diese Initiativen fördern eine stärkere Sichtbarkeit und Diskussion über Migration und Rassismus in Ostdeutschland.