Die Weimarer Republik entstand nach dem Ersten Weltkrieg, um die Deutschen vor den Folgen der Niederlage zu schützen.
Viele glaubten, sie hätten gewonnen. Als klar wurde, dass das Kaiserreich verlieren würde, gab es Aufstände von Matrosen und Arbeitern, die eine demokratische Republik forderten.
Am 9. November 1918 trat der Kaiser zurück, und die Republik wurde ausgerufen. Es gab sofort Machtkämpfe zwischen verschiedenen politischen Gruppen. Der Spartakusbund wollte eine sozialistische Regierung und lehnte die Demokratie ab. Im Januar 1919 gab es den „Spartakusaufstand“, der blutig niedergeschlagen wurde. Viele fühlten sich von der Regierung verraten und schlossen sich der Kommunistischen Partei an. In den folgenden Jahren gab es immer wieder Konflikte zwischen rechten und linken Gruppen. Die NSDAP, eine rechtsextreme Partei, kritisierte die Demokratie. Wirtschaftliche Probleme wie hohe Inflation verschärften die Lage. Nach der Weltwirtschaftskrise 1929 stieg die Arbeitslosigkeit stark an. Bei den Wahlen 1930 bekam die NSDAP über 18 % der Stimmen. Im Januar 1933 wurde Adolf Hitler Reichskanzler, was das Ende der Weimarer Republik und den Beginn der Diktatur bedeutete.