Die AfD ist eine Partei, die gegen Einwanderung und den Islam ist und für Nationalismus eintritt. Sie wurde 2013 gegründet und gewann an Bedeutung, indem sie die Unzufriedenheit mit der Euro-Rettungspolitik nutzte. Ab 2015 konzentrierte sie sich auf eine Anti-Migrations-Politik, um Wähler*innen zu gewinnen, die sich von der Regierung nicht vertreten fühlten.
2017 wurde die AfD mit fast 13 % der Stimmen zur drittgrößten Partei im Bundestag – die erste rechtsextreme Partei dort seit dem Zweiten Weltkrieg. Prominente Mitglieder machten mit kontroversen Aussagen Schlagzeilen. Parteichef Björn Höcke kritisierte das Holocaust-Mahnmal und forderte, dass Deutschland stolz auf seine Geschichte sein solle.
Die AfD ähnelt rechten Bewegungen wie PEGIDA, die gegen Migrant*innen und den Islam hetzen. Viele Menschen protestieren gegen die AfD, und Kanzlerin Angela Merkel kritisiert ihre Hass-Sprache. Andere Parteien wollen verhindern, dass die AfD Einfluss auf Gesetze nimmt. Obwohl sie wenig direkte Macht hat, nutzt die AfD ihre Präsenz im Parlament und in den Medien, um ihre Positionen bekannter zu machen.