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Germany
1949
-
1990
Asyl in der BRD und DDR

Nach dem Zweiten Weltkrieg bekam jeder in der Bundesrepublik Deutschland (BRD) das Recht auf Asyl, also Schutz vor Verfolgung. Anfangs beantragten nur wenige Menschen Asyl.

1980 durften viele Menschen aus Vietnam, die mit Booten geflohen waren, schnell nach Deutschland kommen und arbeiten. Später kamen mehr Flüchtlinge wegen Kriegen. 1982 wurden die Regeln für Asyl strenger: Flüchtlinge mussten in Lagern wohnen und bekamen Essensgutscheine. In der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) gab es auch Asyl, aber nur für bestimmte Menschen. 1949 und 1950 kamen viele griechische Kinder, die vor dem Krieg flohen. Spanische Kommunisten und später auch Menschen aus Chile bekamen dort Schutz. BRD und DDR nahmen also Flüchtlinge auf, aber die Regeln waren unterschiedlich.
©Bundesarchiv/Federal Archive, 183-09887-0007
Kinder griechischer Freiheitskämpfer*innen im LBH-Ausbildungswerk, Leipzig, 1951