1994 startete die US-Regierung die „Operation Gatekeeper“, um weniger Menschen ohne Papiere aus Mexiko in die USA zu lassen. Es gab mehr Grenzpolizist*innen und mehr Zäune an der Grenze.
Durch das NAFTA-Abkommen konnten Waren und Geld leichter die Grenze passieren, aber für Menschen wurde es schwerer. Viele Menschen aus Mexiko wollten trotzdem in die USA, weil sie dort Arbeit suchten.
Weil die Grenze stärker bewacht wurde, mussten die Menschen gefährlichere Wege durch Wüsten und Berge nehmen. Viele bezahlten Schmuggler*innen, um über die Grenze zu kommen. Das wurde teurer und gefährlicher. Immer mehr Menschen starben beim Versuch, die Grenze zu überqueren. Seit 1994 sind mehr als 6000 Menschen dabei gestorben.
Migrant*innen leiteten ihre Reise in gefährlichere Gebiete mit tückischen natürlichen Hindernissen um.
Sources
Joseph Nevins. Operation Gatekeeper and Beyond: The Rise of the 'Illegal Alien' and the Making of the U.S.-Mexico Boundary. United States of America: Routledge, 2002.