Das Heidelberger Manifest wurde 1981 von zwei Professoren geschrieben. Sie warnten davor, dass Deutschland durch Migrant*innen „überfremdet“ werde und forderten den Schutz des „deutschen Volkes“.
Das Manifest wurde in rechtsextremen Zeitschriften veröffentlicht und von vielen als rassistisch kritisiert.
Die Autoren behaupteten, dass Migrant*innen, besonders aus Asien, die deutsche Kultur bedrohen. Europäische Migrant*innen wurden als anpassungsfähiger dargestellt. Diese Ideen erinnerten an frühere diskriminierende Ansichten.
Nach viel Kritik wurde das Manifest überarbeitet, erregte aber weiter Aufsehen. Es führte zur Gründung einer rechtsextremen Gruppe. Das Heidelberger Manifest war ein Tabubruch, da es rassistische Ideen wissenschaftlich zu rechtfertigen versuchte.